Im Interview: Alexander Rüdiger – Fernsehmoderator, PR-Experte, Sprecher

"Money Maker"
Alexander Rüdiger
Für die breite Öffentlichkeit ist Alexander Rüdiger der Glücksbringer der Nation. Denn seit 2007 moderiert er im ORF2 seine tägliche Sommer-Sendung „Money Maker“, in der er seine Kandidatinnen und Kandidaten unter die berühmte Gelddusche bittet.
 
Für Alexander Rüdiger begann das Leben im Rampenlicht schon sehr früh: Bereits mit sechs Jahren unterhielt der gebürtige Wiener das Publikum beim Heurigen in Grinzing mit Kinderliedern. Seinem Engagement, Menschen etwas zu präsentieren, blieb er als Agenturchef bis heute immer treu.
 
Das ORF-Publikum kennt ihn als Radiomoderator in den ORF-Regionalprogrammen. 2002 konnte Rüdiger sein persönliches Motto „Alles ist möglich“ auch als Präsentator der ORF-Live-Sendung „Lotto 6 aus 45 mit Joker“ verkünden.
Off air sorgte Alexander Rüdiger als Warm-Upper bei ORF-Sendungen wie „Millionenrad“, „Brieflosshow“, „Grand Prix der Volksmusik“, „Champion“ und „Oh, du mein Österreich“ für Stimmung beim Studiopublikum.
 
Alexander Rüdiger ist Moderator, Sprecher und Extrem-Marathonläufer. So erreichte der Abenteurer noch 2013 beim Nordpol Marathon dem kältesten Marathon der Welt den 6. Platz, beim ersten Vulkan Marathon der Welt in 4.500 Metern Höhe in der Atacama Wüste in Chile den 3. Platz und beim internationalen „Great Wall Marathon“ in China den 10. Platz für Österreich –  unter 2.515 Teilnehmern aus 56 Nationen.
 
Rüdiger liebt es auch am Jakobsweg zu pilgern, wo er in Österreich, Frankreich und Spanien über 5.000 Kilometer unterwegs war oder ist gerne in den Bergen, wo er bereits am Kilimanjaro, dem Mount Blanc oder am Gipfel des Ararat stand.
 
Alexander Rüdiger hält unterhaltende Vorträge über seine Abenteuer mit dem Titel: „VOLLer LEBEN – Leben mit Leidenschaft“ und arbeitet aktuell sehr stark im Consulting Bereich und hier PR-Konzepte und Ideen für Unternehmen zu entwickeln.
Hast Du ein Lieblingsrestaurant?

Ja, aktuell das Dreimäderlhaus in Wolfsgraben. Wer vom Auhofcenter Richtung Westen fährt, der wird mit den „wilden“ Wiener Vororten des Wienerwaldes, wie auch Purkersdorf wo ich über 10 Jahre gewohnt habe, konfrontiert. Besonders im Winter ist es hier eher unwirklich, aber auch sehr schön, und immer deutlich kälter als in der Stadt. Eines dieser Nester ist Wolfsgraben, und das Dreimäderlhaus ist das örtliche Wirtshaus. Schon beim Eintreten fühlt man sich wohl, es herrscht eine unglaubliche warme, urige Atmosphäre, am Stammtisch wird Kartengespielt, es ist gut besucht. Das Personal wie der Herr Franz könnte auch auf einer Stegreifbühne brillieren, schrullig und dennoch wahnsinnig freundlich, auch zu Wienern wie mir. Der Chef ist ebenso ein Unikat. Das Preis-Leistungsverhältnis stimmt und dank der gewaltigen Größe findet man hier sicher immer ein Plätzchen. Ein Ort zum Wohlfühlen und zum sehr gut Essen für wenig Geld.

Hast Du ein Lieblingsgericht?

Definitiv als Nachspeise Salzburger Nockerln, die typische Salzburger Süßspeisen-Spezialität. Sie werden warm serviert. Sie sollen im 17. Jahrhundert von Salome Alt, der Mätresse des Salzburger Fürsterzbischofs Wolf Dietrich von Raitenau, erfunden worden sein und das verschneite Salzburger Berge darstellen. Es wird angenommen, dass es sich dabei um die Hausberge Mönchsberg, Kapuzinerberg und Gaisberg handelt. Meine Vorliebe gehört der Kreation der Salzburger Nockerln mit heißen Himbeeren am Boden und hier am liebsten von der Cafe Konditorei Zauner in Bad Ischl.  

Was ist Dein Schönheits-Geheimnis?

Sofern man(n) es Schönheits-Geheimnis nennen kann – zum täglichen Wellnessprogramm  – gehört, sofern es die Zeit erlaubt, Sport und Zeit in der Natur und hier am liebsten auf und in den Bergen unterwegs zu sein. Der Jakobsweg in Österreich, Spanien und in Frankreich sind nachdem diese Wege bereits an die zehn Mal von mir begangen wurden laut meiner Friseurin Monika auch eine garantierte Verjüngungskur. Darüber hinaus natürlich meine tägliches „all in one doping“ mit Omega 3 Kapseln und hier ausschließlich die von www.Frezzor.com, weil die einfach die beste und höchste Qualität haben und aus dem sauberen Neuseeland kommen.  

Was ist Dein Lieblingsreiseland?

Seit kurzem Neuseeland, aber wie bereits erwähnt ist es in Summe Spanien, durch die intensiven Abenteuer und Erlebnisse welche ich am Jakobsweg immer wieder gemacht habe. Im Grunde ist es aber jedes Land auf diesem Planeten, Hauptsache es begegnen mir positive und herzliche Menschen. In Österreich bin ich sehr gerne in allen Bundesländern unterwegs und besonders gerne 😉 in Kärnten und hier in der Umgebung des Wörthersees. Der Wienerwald ist zeitlich bedingt, der Ort wo ich mich wohl am meisten in der Natur befinde!

Gibt es eine Anekdote aus Deinem Leben?

Eines schönen Tages ergab es sich, dass ich aus Zeitnot bereits in voller Ausstattung mit Money-Maker-Kostüm unterwegs zu einem Auftritt war – was sonst nicht vorkommt, weil ich mich immer erst vor Ort umziehe. Kurz vor der Autobahn-Auffahrt zur Südautobahn musste ich dann bei Altmannsdorf tanken. Als mich dort Kunden und Kassier der Tankstelle „leibhaftig“ so zu sehen bekamen, als wäre ich gerade dem Fernseher entstiegen, löste ich ein ziemliches Durcheinander aus. Alle schauten mich ungläubig an, winkten mir zu oder wollten Details zur Sendung wissen. Manche haben wohl gehofft, dass sie gleich Geld gewinnen würden. Aber ich musste, da ich in Eile war, leider möglichst schnell weiter. Und nur aus dem Rückspiegel konnte ich sehen, wie auf der Tankstelle langsam wieder Normalität einkehrte. Das wirklich Spannende aber geschah dann am Auftrittsort selber – bei der „Sand in the City“ am Heumarkt in der Wiener Innenstadt. Als ich dort, weil schon etwas spät, fast direkt auf die Bühne ging, um meinen Geldscheffelsong zum Besten zu geben, passierte etwas Erstaunliches. Plötzlich fing eine Person an, mich in dem Money-Maker-Kostüm zu berühren und sagte mir, dass ihr dies garantiert Glück bringen würde. Ähnliches kannte ich bereits vom TV-Studio, dort ordnete ich es aber eher dem Status des Fernsehmoderators zu, mit dem man gerne ein Selfie und von dem man ein Autogramm haben möchte. Hier aber war es etwas Anderes. Das Spiel setzte sich nämlich fort. Kaum hatte mich die erste Person wieder ausgelassen, kam auch schon eine Zweite und fasste mich an, ebenfalls in der Hoffnung, von nun an mit Glück und Gold gesegnet zu sein. So ging das noch eine Weile weiter. Ohne das selber zu wollen, wurde ich wie ein Glücksschweinderl oder ein indischer Guru berührt und herumgereicht. Ihnen, liebe Leser, will ich an dieser Stelle offenbaren: Ich besitze gar keine magischen Kräfte. Die Menschen damals haben sie mir dennoch zugeschrieben. Sie haben etwas in mir gesehen, das ich allerdings überaus gerne verkörpere: einen Glücksbringer!

Hast Du ein Lieblings-Zitat?

Laufe schnell und Du siehst viel  – gehe langsam und Du siehst alles! Stammt von mir – Erkenntnisse als Extremmarathonläufer und Pilger.

Was ist Dein Lieblings-Teil oder Dein Lieblings-Platz in Deiner Wohnung?

Da ich gerade umgezogen bin gibt es dies aktuell noch nicht – die meiste Zeit verbringe ich definitiv noch im Bürozimmer – den Lieblingsplatz muss ich allerdings noch gestalten.

Gibt es etwas Neues bei Dir?

Hoffentlich schaffe ich es in absehbarer Zeit mein Programm und das Buch „Jackpot of life“ umzusetzen.

Lieber Alexander, was für ein aufregendes Interview. Ganz herzlichen Dank, dass Du uns einen tieferen Einblick in viele Deiner Aktivitäten gegeben hast. Sicherlich schaffst Du es „demnächst“ auch „Jackpot of life“ umzusetzen – wir freuen uns drauf!

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