Thailand / Hua Hin – Night-Markets, Schienen-Markt, Floating-Market

Mit dem Tuc Tuc unterwegs in Hua Hin

Vom Marriott Resort & Spa in Hua Hin kann man verschiedene Night-Markets erreichen.

Nachtmärkte sind, wie ich finde, eine wundervolle Einrichtung in Thailand, bieten sie doch Möglichkeiten zum Bummeln, Schlendern, Einkaufen, Handeln und zum Essen. Verführerische Düfte und Aromen von den einfachsten, aber leckersten Speisen locken – trotz des Trubels und der Hektik, die hier manchmal herrscht. Die Preise sind sehr niedrig, das Essen frisch und wird oft vor den Augen der Gäste zubereitet. Hier zu verweilen und zu probieren lohnt sich auf alle Fälle. Da die Gerichte stets durchgegart sind oder auf dem Holzkohleofen stark erhitzt werden, ist  der Verzehr auch gesundheitlich kein Risiko.

Außer dem Essen werden auch andere Produkte angeboten, wie Textilien, Kleidung, Souvenirs, Schuhe, Gemüse, Obst und vieles mehr und dies bis spät abends, denn sie schließen ca. gegen 23:00 Uhr.

Night-Markets

Den ersten Night-Market erreicht man vom Marriott aus (Ausgang rechts runter) entlang der Hauptstraße gemütlich zu Fuß ungefähr in ca. 6 Minuten. Angeblich soll diese Markt für die Thais sein, da man hier exotischeres Essen findet und keine Souvenirs. Stimmt, exotisches Essen habe ich gesehen und wenn man ein T-Shirt als Souvenir ansieht, habe ich davon auch mehrere gefunden. 

Der große Nachtmarkt ist dagegen viel quirliger, lebendiger und auch chaotischer. Zu diesem bin ich zu Fuß in gut 20 Minuten (Ausgang Marriott rechts) hingelaufen – mit dem Tuc Tuc (100 Baht) ist man allerdings in gut 5 Minuten hier, da die Fahrer immer irgendeine abenteuerliche Abkürzung nehmen.

Das Angebot ist hier noch vielfältiger – von jedem gibt es mehr, vor allem vom Essen. Man sitzt entweder auf kleinen Stückchen etwas abseits des Gewühls oder in einem Restaurant an „normalen Tischen und Stühlen“.  Allerdings habe ich hier etwas entdeckt, was es sonst nirgends gab und davon auch nur einen Stand. Na, erkennt Ihr das?

Hua Hin Night-Market

Der neueste Chic vom thailändischen Schuhmarkt – die Fisch-Sandale!

Cicada, ist der dritte Nachtmarkt (vom Marriott links runter) und gilt auch als Kunstmarkt. Ich bin hingelaufen, die Idee war zwar aus sportlicher Sicht betrachtet, nicht schlecht, allerdings muss man bei den „Bürgersteigen“ schon sehr achtsam sein, da es zeitlich Stolpersteine gibt. Mein Weg hat 55 Minuten gedauert – ich würde auf jeden Fall immer ein Tuc Tuc (150 Baht) nehmen.

Hua Hin Kunst-Market

Der Kunstmarkt war mir von meinen letzten Besuchen bekannt, die Mischung aus Musik, Kultur,  Essen und Handwerk hat mir gut gefallen. Ich war erstaunt, wie groß er geworden ist. Zwar gibt es diese Mischung nach wie vor, doch von allem ist mehr da, mehr Musik, mehr Bands, mehr Handwerk und vor allem mehr Essensangebote. Die sind wirklich sehr empfehlenswert. Die Coupons kauft man am Eingang und bezahlt somit sein Essen, nicht genutzte Coupons kann man problemlos wieder gegen Baht eintauschen.

Cicada ist ein Muss,  man findet wirklich ausgefallene Dinge, wie z.B. diese „Gefäße“ – das sind sogenannte „Henkelmänner“. Große oder kleine Behälter aus Blech, in dem man sein zu Hause zubereitetes Essen verpackt und dann – wo auch immer – ißt. Die gab es früher übrigens auch bei uns in Deutschland.

Hua Hin Night-Market

Schienen-Markt

Gemeinsam mit meiner thailändisch-deutschen Reiseleiterin fahre ich zum Maeklong Schienenmarkt, den ich von Hua Hin aus in ca. 80 Minuten erreiche. Ein einzigartiger Markt, dem man gesehen haben muß! Der Zug, der aus Bangkok kommt, fährt vier mal am Tag bis zur Endstation Maeklong. Dann bringen die Händler ihre Stände vor dem heranfahrenden Zug in „Sicherheit“, d.h. sie werden zurückgeschoben. Im Schritttempo rollt der Zug dann an den Ständen mit Fisch, Fleisch, Obst, Gemüse oder Kleidung vorbei.

Maeklong Schienen-Markt

Floating-Market

Schwimmende Märkte sind in Thailand sehr beliebt. Der Amphawa Floating-Market ist von Touristen noch nicht überlaufen. Es gibt eine ganz Reihe von „Köchen“, die auf ihren kleinen Holzbooten ihr Angebot – vor allem Fisch und Seafood – ausgebreitet haben und auch hier kochen. Gegessen wie dann auf Holztischen und Stühlen  – klein und niedrig.

Floating-Market

Die meisten Stände mit allerlei unterschiedlichen Dingen findet man allerdings entlang des Kanals. Eine gute Gelegenheit zum Bummeln und um eine Kleinigkeit zu essen. Die Atmosphäre ist wirklich sehr entspannt, schaut Euch dazu gleich mal das Video an.

Mein Hotel-Tipp

Gewohnt habe ich übrigens im Marriott Resort Hua Hin. Gerne nehme ich Euch mit auf meinem Live-Rundgang durch das Hotel – außerdem interviewe ich den Hotel Direktor und den Chefkoch:

 

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1 Comment

  • Dein Urlaubsbericht hat mir ganz ausgezeichnet gefallen!!! Hua Hin und ganz besonders das Marriotte Resort sind was ganz besonderes. Ich kann mich erinnern, dass ich den Schienen-Markt im Fernsehen gesehen habe. Sowas außergewöhnliches vergisst man halt auch nicht. Die Boots-Küchen sind außerordentliche Arbeitsplätze. Was es nicht alles gibt! Im Zentrum so eine Ruhe-Oase zu haben wie das Marriotte Resort beeindruckt mich, genauso wie die verschiedenen Pools. Danke Renate, dass Du mich durch das Video ein Stück weit in Deinen Urlaub mitgenommen hast!

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