Sabine Hagedorn – Schauspielerin, Model

Sabine Hagedorn

Sabine Hagedorn erblickte im Sauerland das Licht der Welt, wohin es sie  aus familiären Gründen immer wieder zurückzieht. Nach dem Abitur hat sie im Ruhrgebiet Biologie studiert und lange Jahre in leitender Position in der Medizin gearbeitet.

Zum Spaß haben sie im Freundeskreis mal beschlossen, an einem Dreh in Köln teilzunehmen. Also, alle Mann ins Auto und los. An diesem Tag sprang der Funke über und eine Passion für Film/Fernsehen und das Modeln entflammte.

Zunächst folgten nebenberuflich kleinere Einsätze, bis sie seit ein paar Jahren davon leben kann. Das Reisen, ständig neue vielschichtige Personen kennen zu lernen und sich allzeit Herausforderungen zu stellen, bilden dabei den besonderen Reiz.

Es bereitet ihr täglich neue Freude und sie könnte sich ein anderes Leben nicht mehr vorstellen. Ihr „Biologenherz“ schlägt natürlich weiter und sie engagiert sich in Tierschutzprojekte.

 

Hast Du ein Lieblingsrestaurant?

Aus beruflichen Gründen bin ich oft in Berlin und lasse mich gerne im Borchardt verwöhnen: eine geschichtsträchtige traditionalastige Atmosphäre mit hauseigenen Rezeptklassikern bis hin zur modernen Küche. Hier findet jeder Gaumen sein Gusto. Ab und an gehört ein bisschen „Promi gucken“ dazu. Ich liebe Gegensätze und stelle mich daher auch geduldig in die Warteschlange, um einen großartigen Gemüse-Kebap aus Mustafas kultiger Dönerbude genießen zu können. Ein must-have in Berlin.

Hast Du ein Lieblingsgericht?

Du meinst ausser Schokolade? Ich bin eine Naschkatze. Mich kann man leicht mit der sogenannten P-Diät locken: Pasta, vegetarische Pizza und Pancakes mit Ahornsirup. Ein internationaler Rundschlag in Maßen. Pommes/Currywurst schmeckten im Ruhrpott am besten. Wie Herbert Grönemeyer es schon besungen hat. Vor allem aber bleiben Mamas Eintöpfe ein nicht zu unterschlagendes Highlight

Was ist Dein Schönheits-Geheimnis?

Ich trainiere fast täglich im Sportstudio und mache Yoga. Im Bezug auf Kosmetik beziehe ich günstige, vegane Bioprodukte aus der Drogerie: das diese tierversuchsfrei sind, ist mir sehr wichtig. Ab und an ein Peeling oder eine Ultraschall- oder LPG Behandlung bei der Kosmetikerin runden das Bild ab. Ich finde, wenn man im Einklang mit sich ist, strahlt man von innen heraus wie es kein Visagist „drauf schminken“ könnte. Und nicht jedem Trend hinterherhecheln.

Was ist Dein Lieblingsreiseland?
Ich habe letztens Kapstadt besucht und war begeistert. Sowohl von der phänomenalen Landschaft, dem moderaten Klima als auch von der Freundlichkeit der Leute. Darüber hinaus entwickelt sich dort eine blühende und progressive Künstlerszene mit vielen Ausstellungen und eine vielschichtige Gesellschaftsstruktur, die viel Potential in sich birgt.
An Lebendigkeit wird Kapstadt von Vancouver übertroffen. Sehr jung, modern, offen und kommunikativ. In Bars entwickeln sich schnell interessante Gespräche. Die Filmbranche umspielt Vancouver liebevoll als „Hollywood-North“. Ein Besuch ist nur zu empfehlen.
Gibt es eine Anekdote aus Deinem Leben?

Bei meinem ersten Besuch auf der Berlinale war ich sehr aufgeregt, alles erschien neu und spannend. Ich bin etwas kopflos losgestürmt und dabei mit Mr. J. Goldblum zusammen gestoßen. Meine Cola habe ich dabei über mein schickes neues Kleid verschüttet. Security kam auf mich zu und alle schauten zu mir rüber. Das war mir sehr unangenehm. Aber beim Anblick auf mich begossen Pudel mussten wir alle lachen und nach einer Entschuldigung war alles okay. 

Hast Du ein Lieblings-Zitat?
Ja, in der Tat aus dem Musical Elisabeth: ich gehör nur mir…
Ein vollständig kompromissloses Leben kann man nicht führen, aber man muss Grenzen setzen, gerade in einer von Social Media dominierten Welt. Man sollte „Nein“ sagen können und sich nicht allzu leicht verbiegen und umkrempeln lassen, nicht nur in diesem Business sondern generell im Leben.
Was ist Dein Lieblings-Teil oder Dein Lieblings-Platz in Deiner Wohnung?
Abends sitze ich als fortgeschrittener Anfänger gerne am Klavier und spiele ein paar Stücke durch. Durchaus ausbaufähig, der Fokus liegt mehr auf dem Effekt der Wohlfühloase. Nach einem langen Tag kann ich mich komplett auf die Musik einlassen und abschalten.
Unweigerlich zählt parallel zu meinen Lieblingsplätzchen die Coach. Reinfallen lassen und einen guten Film schauen….herrlich.
Gibt es etwas Neues bei Dir?

Ich wollte immer mal im James Bond Film mitspielen. Ein Begleiter aus Kindertagen: die vertraute Mischung aus Action, einem rauhbeinigen unterkühlten Daniel Craig und viel Trubel drumherum haben mich immer fasziniert. Im Herbst nun werde ich mich bewerben. Wer weiß…

Ich danke Dir ganz herzlich, liebe Sabine, für das Interview. Für all Deine Projekte halte ich Dir ganz fest die Daumen und es wäre toll, wenn wir Dich demnächst als das neue Bond-Girl bewundern könnten!

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