Thailand – Khao Lak (1)

Thailand - Khao Lak

Unzählige Male bin ich schon ins „Land des Lächelns“ nach Thailand gereist. Und immer wieder zieht es mich dort hin, dieses Mal nach Khao Lak. Warum ist das so und was fasziniert mich so sehr an diesem Land, werdet Ihr zu Recht fragen.

Zum einen vereint Thailand für mich alles, was mir beim Reisen wichtig ist: Eine gute Mischung aus wunderschöner Natur, sehr freundlichen Menschen, hervorragendem Essen. Und zum anderen gefallen mir die endlosen Strände, der Mix aus alt und neu, Tempel hier und Wolkenkrater dort, Garküchen bzw. Streetfood einerseits und Luxusrestaurants andererseits.

Das „Gesamtpaket Thailand“ ist exotisch und spannend zugleich und hat unglaublich viel zu bieten, und dass bei – meist – sehr angenehmen tropischen Temperaturen.

Bei alledem spielt der Buddhismus eine ganz entscheidende Rolle, denn das Miteinander ist durch Freundlichkeit und Toleranz geprägt – und das zeigt sich auch für uns Touristen.

Dazu passt natürlich auch ihre Philosophie, denn oberstes Ziel eines jeden Thais ist es, das Leben zu genießen. Das Leben sollte daher „sabai“ sein – angenehm!

Und meine Zeit in Khao Lak war auch bei meinem jetzigen zweiten Aufenthalt ausgesprochen angenehm. Khao Lak liegt in der Phang-Nag Provinz am Andaman-Sea und ist eine der schönsten und ruhigsten Urlaubsziele Thailands. Weltbekannt wurde der Ort wegen seiner schönen und langen Sandstrände.

Die thailändische Inselwelt von oben
Die thailändische Inselwelt von oben

Geflogen bin ich – übrigens zum ersten Mal – direkt von Köln/Bonn nach Phuket, wo ich 11 1/2 Stunden später gelandet bin. Anschließend ging es mit dem Minibus in gut 70 Minuten bis nach Khao Lak – auf einer teilweise sehr kurvenreichen Straße.

„Mein“ Hotel

Hier am Bang Niang Beach habe ich das 4-Sterne-Hotel „La Flora Resort & Spa“ ausgesucht, das mit 138 Zimmer ein „überschaubares“ Hotel ist. Es liegt unmittelbar am Strand und in einer ruhigen Seitenseite.  Gebucht habe ich es übrigens über TUI. Zu Fuß ist alles gut erreichbar – doch dazu später mehr. 

La Flora Resort und Spa - Foyer
La Flora Resort und Spa – Foyer

Das Hotel bietet diverse Zimmertypen an: Doppelzimmer, Deluxe-Zimmer, Studios oder Villas – teilweise mit direktem Zugang zum „eigenem“ Pool – Pool Access Room.villa3villa1 villa2

Mein Zimmer lag in der 3. Etage mit einem tollen Ausblick auf die tropische Gartenanlage. Den ersten Kaffee habe ich morgens auf dem Balkon getrunken, sehr praktisch auch der kleine Kühlschrank und die täglichen Wasserflaschen.

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Zum Hotel gehören ein gut ausgestatteter Fitness-Raum mit sehr gepflegten Geräten und natürlich hat er eine Klimaanlage.fitness fitness2

Der Spa-Bereich mit einem guten Angebot an Massagen, ein kleines Extra vom Hotel, eine Thai-Massage,  habe ich sehr genossen und ebenso den köstlichen Jasmin-Tee. Die Massage war übrigens sehr professionell – unbedingt vorher einen Termin vereinbaren, die Nachfrage ist sehr groß.spa spa1DCIM100GOPROGOPR0746.JPG

DCIM100GOPROGOPR0754.JPGAußerdem verfügt das Hotel über einen hoteleigen Minimarkt, zugegeben, der ist praktisch, aber auch etwas teurer als andere Geschäfte. Und es gibt ein kleines Reisebüro, das diverse Ausflüge anbietet. Im Business-Center kann man ins Internet, sollte man sein eigenes Equipment nicht dabei haben. Ansonsten ist WLAN kostenlos verfügbar.

Der tropische Garten ist super schön angelegt und wird liebevoll gepflegt. Viele Pflanzen und bunte Orchideen säumen den Weg bis zum Pool bzw. zum Restaurant und Strand.weg

Wasser & Meer

Der Pool befindet sich in Strandnähe und wird nur durch einen kleinen Steg vom Kinderpool getrennt – beides wird reichlich in Anspruch genommen. poola pool2

ampMich hat es eher an den Strand gezogen – ausreichend Liegen standen zur Verfügung. Wenn man schnell genug ist, bekommt man morgens auch einen Platz in der ersten Reihe und hat einen herrlichem Blick auf den Strand und das Meer. Der Strand ist breit und von vielen Kokospalmen gesäumt. Die Brandung ist allerdings auch schon stark und es geht recht schnell tief ins Meer.strand strand2

Am Strand geht es beschaulich zu. Keine Jet-Skis, Motorboote oder sonst übliche Wassersport-Angebote. Stattdessen kann man sich ein Kanu mieten, das kann man direkt vor dem Hotel machen.kanu

Die fliegenden Strandhändler kommen jeden Tag und bieten ihre Sachen an, meist Kleider in lang oder kurz, Badehosen oder Bikinis oder auch Tischdecken. Im Gegensatz zu uns Urlaubern sind sie dick „vermummt“, um sich so gegen die Sonne zu schützen. Wer handelt, kann hier ein echtes Schnäppchen machen.

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Die Strandspaziergänge  habe ich sehr genossen, vor allem bei Ebbe. Dann bin ich durch den kleinen Fluß gelaufen, der sich nach ein paar Metern auf der linken Seite befindet. Oder ich habe die „Fähre“ genommen, mit der man für wenige Baht trockenen Fußes rübergebracht wird. Der Weg ist sehr abwechslungsreich mit diversen Hotels, kleinen Restaurants und immer wieder riesigen Felsformationen.

Einer der schönsten Strände ist der „White Sands“, den man – auch bei Ebbe – gut über den Strand erreichen kann. Vorbei geht es vorbei an vielen Resorts und großen Felsen, wo man viele Krebse beobachten kann. Daran anschließend trifft man auf eine wirkliche Strandidylle, fast wie aus dem Bilderbuch: breiter Sandstrand, türkisblaues Wasser, kleine Restaurants und viel Ruhe.

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Ein fantastisches Naturschauspiel spielt sich den Abend erneut ab: Der Sonnenuntergang, davon  kann ich einfach nicht genug bekommen und bin jedesmal begeistert, sie sich der Himmel und die Wolken färben.setsunset sunset2

Essen & Trinken

Gefrühstückt habe ich sehr gerne auf der schönen Terrasse, die hat natürlich auch wieder direkten Meerblick.terrasse

Als Obst- und Müsli-Fan kam ich hier morgens immer voll und ganz auf meine Kosten. mango

Hier und da habe ich – natürlich – auch unter die Hauben geschaut und das ein oder andere probiert – z.B. Pad Thai (gebratene Reisnudeln mit Sojasprossen) oder ein Thai Curry mit Huhn.restaurant restaurant2

Das Dinner im Restaurant ist ausgesprochen gut, die Karte bietet neben Burger & Co – wer es mag – sehr gute thailändische Gerichte. Die sind zwar etwas teuer als in den Restaurants in der Nähe, haben aber eine wirklich sehr gute Qualität.tisch

Die Happy Hour wird im La Flora regelrecht zelebriert, denn es gibt sie täglich gleich 3 mal: von 13:00 bis 14:00 h, von 15:00 bis 16:00 h und dann nochmals von 21:00 bis 22:00 h. Sehr nett fand ich auch das „Get togeher“,  wo sich Gäste und Personal bei angebotenen Getränken und köstlichen Snacks näher kennenlernen konnten. 

Songkran – Thailändisches Neujahrsfest

Es wird zwischen dem 13. und 15. April gefeiert, und ich hatte Gelegenheit, es bei meinem Aufenthalt mitzufeiern. Traditionell wird am 13. April morgens in den Wats geopfert und zwar: Reis, Früchte und andere Speisen. Buddha-Figuren werden „gebadet“ bzw. mit Wasser begossen. So eine Zeremonie fand auch im La Flora statt, schaut mal, wie fröhlich es hier zugeht.

Diese „rituellen Waschungen“ haben sich allerdings heute in eine etwas andere Richtung entwickelt. So ist es üblich, dass sich alle Personen gegenseitig mit Wasser – manchmal sogar mit Eiswasser – übergießen, bei diesen Temperaturen ist das „eigentlich“ nicht weiter schlimm. Nur, man sollte es halt wissen. Ich habe einige Hotelgäste gesehen, die von einem kurzen Ausflug komplett nass zurückkamen, ganz so, als hätten sie gerade samt ihrer Kleidung im Meer gebadet. Vorzugsweise habe ich das Hotel erst nach Sonnenuntergang verlassen, denn dann sind diese „Waschungen“ vorbei.

http://www.tui.com/pauschalreisen/

http://www.lafloraresort.com/

Im nächsten Teil nehme ich Euch mit auf Erkundungs-Tour.

 

 

 

 

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