Tapas-Braten

Tapas-Braten mit Beilage

Für viele ist Sevilla schlechthin der Geburtsort der Tapas. In einer typischen und sehr gemütlichen Tapas-Bar wurde mir vom Kellner ein kalt aufgeschnittener Tapas-Braten empfohlen. Den musste ich unbedingt probieren und war schon nach dem ersten Bissen hin und weg. Das Rezept konnte oder wollte mit der Kellner nicht geben, riet mir aber, in der gegenüberliegenden Buchhandlung nach dem spanisch-deutschen Tapas-Kochbuch zu fragen. Der Tipp war gut und so erhielt ich dann auch das Rezept.

Die Zutaten

1.000 kg Rouladenfleisch (am Stück) vom Jungbullen, 4 Knoblauchzehen, ca. 300ml Weißwein, 2 Zwiebeln, Salz, Olivenöl

Die Zubereitung

Das Fleisch spicke ich mit drei Knoblauchzehen, die ich in feine Stifte geschnitten habe und reibe es rundum mit Salz ein. Abgedeckt kommt der Braten dann für ca. 1 Stunde in den Kühlschrank.

Mit Knoblauch spicken
Mit Knoblauch spicken

In meiner großen Le Creuset Pfanne (es geht auch eine andere, aber am besten aus Gusseisen) gebe ich Olivenöl und brate nun das Fleisch von allen Seiten gut an.

 

In der Le Crouset Pfanne anbraten
In der Le Crouset Pfanne anbraten

Mit einem ordentlichen Schuss Weißwein lösche ich – vorsichtig –  es ist sehr heiß. Hinzu gebe ich die kleingeschnittenen Zwiebeln, die restliche, kleingeschnittene Knoblauchzehe und lasse nun alles in der Pfanne (mit Deckel) für ca. 1 1/2 – 2 Std. auf kleiner Flamme schmoren. Ab und zu übergieße ich den Braten mit dem Fond und wenn nötig, schütte ich noch etwas Weisswein nach. Nach dem Braten muss der Tapas-Braten so lange ruhen, bis er abgekühlt ist.

Gut ausgekühlt lässt sich der Tapas-Braten sehr gut aufschneiden
Gut ausgekühlt lässt sich der Tapas-Braten sehr gut aufschneiden

Jetzt lässt er sich wunderbar in feine Scheiben schneiden. Außerdem hält er sich im Kühlschrank einige Tage. Sollte einmal ein Rest übrig bleiben, kann man diesen wunderbar für einen (Fleisch-)Salat verwenden.

Tipp: Die Rezepte für die „Papas arrugadas“ (Kartoffeln)  und den „Ensalada de Zanahorias“ (Möhrensalat) gibt’s beim nächsten Mal!

 

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